Der dritte Tag begann mit Sonnenschein. Schon in der ersten Kurve begegnete uns ein Radrennen, also die Straßensperrung mitten im Ort für das Radrennen. Also fuhren wir einen kleinen Extrabogen durchs Dorf. In der nächsten Stunde begegnete und immer wieder eine mehr oder weniger große Gruppe an Rennradfahrern mit ihren Rennrädern mit richtig dünnen Reifen, ohne Klingel und auch sonst nur mit dem nötigsten am Rad und die Radfahrenden waren ganz windschnittig angezogen, teilweise sogar windschnittige Schuhüberzieher. Da müssten wir schmunzeln, was es für Unterschiede zwischen Radfahrenden so gibt.
Da wir heute ca. 90 Kilometer fahren wollen, fuhren wir die ersten 50 Kilometer ohne große Pause. Dann fanden wir ein schönes Bushaltehäusle, wo wir unsere Brotzeit auspackten. Dann fing es auch an zu regnen und wir zogen mal wieder Regenklamotten an, was sich als sehr notwendig herausgestellt hat. Die restliche Strecke ging es weiter bergauf-bergab mit Regen, also mit warmem Körper rauf und mit kälterem Körper bergab…
Besonders schön fand ich die solarbetriebenen Geschwindigkeitsanzeiger in den Dörfern, die sich oft bei uns für unsere 16-27 km/h bedankten.


Wir fahren gerade immer wieder durch kleine Dörfer, die oft auch mindestens einen Bauernhof mittendrin haben und auf einem sahen wir heute einen wunderschönen 60er Hanomag Traktor. Leider war es zu nass für ein Foto… Unsere Unterkunft haben wir heute über warmshowers gefunden und sind mal wieder sehr herzlich aufgenommen worden. Vielleicht besucht uns die Hauskatze noch heute Nacht.

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