An unserem 8. Tag mussten wir uns zwischen drei Wegen entscheiden: Ein sehr steiler, aber kurzer Weg an einer viel befahrenen Straße entlang ODER den Donauradweg direkt an der Donau entlang mit wenig Steigung aber etwas mehr Strecke ODER ein für E-Bikes empfohlener Weg an einer wenig befahrenen Straße entlang mit moderater Steigung, aber trotzdem ca. 200 Höhehnmeter zu überwinden.
Und wofür haben wir uns mit unseren beladenen Rädern entschieden?
Natürlich pfeifen wir auf die Empfehlung und zeigen, dass wir das radeln können, was E-Bikes auch können!

Irgendwo in der Entscheidung zwischen diesen Wegen trafen wir 3 Gravelbiker*innen, die mit ihrem leichten Gepäck auf den leichten Fahrrädern auf dem Asphalt fast so dahinschwebten. Sie zogen uns ein paar Kilometer mit und wir konnten uns ein bisschen über unsere Radreisen austauschen. Die drei erzählten, dass der 4. Tag einer Radtour wohl der schmerzensreichste ist und dass sie eine 3-Tages-Tour nach Wien machen :-D. Und vielleicht folgen sie uns ja – nicht virtuell, sondern auf den Rädern und wir treffen uns irgendwo auf der Welt wieder 🙂
Nach unserem schönen wenigbefahrenen Höhenweg durften wir danach alles wieder runterfahren mit Blick auf Gemüsefelder 🙂 Im Tal konnten wir zwei Pflanzteams und eine Beetfräse beobachten. Da dachten wir kurz, dass wir doch statt Mittagspause hier ne halbe Stunde mitmachen könnten, Simon mit der Fräse und Karin auf der Pflanzmaschine 😉

Aber wir haben uns fürs Weiterradlen und Vespern und wieder weiterradeln entschieden. So haben wir heute insgesamt 690 Höhenmeter erradelt in 73 Kilometern. Und nach insgesamt schon 500 Kilometern gönnen wir uns einen ganzen Tag Pause in Wels, es soll eh regnen… Achja, wir wünschen euch frohe Ostern!

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