Der 3.5.23 war ziemlich bewölkt, so wurde es morgens im Zelt nicht gleich zu warm und wir konnten noch etwas liegen bleiben. Wir frühstückten noch an unserem Zeltplatz und fuhren dann gemütlich durch die Dörfer an der Donau entlang weiter. Der Wind wehte heute teilweise von vorne, der Seite, kurz auch von hinten, aber dann eher wieder von vorne.

Hier in Rumänien saßen heute immer wieder Menschen auf Bänken vor ihren Häusern und freuten sich meist sehr, wenn wir sie vom Fahrrad grüßten. Die Dörfer haben meist noch einen kleinen Krämerladen, das „Magazin“, wo oft auch ein paar Leute sitzen und ggf. schon das erste oder zweite Bier trinken. Ansonsten ist uns aufgefallen, dass es immer einen kleinen Marktplatz mit festen, oft auch überdachten Tischen gibt, wo vermutlich erst, wenn es regional auch was zu ernten gibt, eingekauft werden kann. Die Orte haben auch ansonsten schon ein ganz anderes Erscheinungsbild als die in Westeuropa, die Gebäude sind meist kleiner und annähernd überall stehen Obstbäume. Dazu kommen immer wieder Baustellen für große, prunkvollere Gebäude mit meist zwei Stockwerken, einige sind schon länger verwaist, auf anderen wird fleißig gearbeitet. Am Ende des Tages sahen wir auch einige dieser Häuser im fertigen Zustand und kamen zum Schluss, dass dort mehrere Generationen mindestens einer Familie zusammen leben.
Am Rand der Dörfer und in den Dörfern sahen und hörten wir immer wieder Hunde. Viele lagen einfach am Straßenrand, andere waren hinter den Zäunen auf ihren Grundstücken und bellten, wenn wir vorbeifuhren und zum Glück rannte bis jetzt erst eine Gruppe von 4 Hunden bellend neben uns her. Wir haben gemerkt, dass sie Fahrradklingeln nicht so cool finden und dann die Lust am Nebenherrennen verlieren. Diese Hunde tun uns leid, wir sind aber nicht nur deshalb gar nicht so glücklich, wenn wir „wilde“ Hunde sehen oder hören. Der Puls steigt doch immer etwas, wenn man wieder an einer Gruppe von ihnen vorbei muss.
Die Katzen, die wir gesehen haben, waren ganz lieb 😉



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