(28) Gewächshauswelt an der Mittelmeerküste

Nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel ging es für uns wieder weiter. Erstmal raus aus der Stadt Fethiye durch dörflichere Landschaften, vorbei an vielen Obstbäumen, wo wir Aprikosen, Pfirsiche, Mirabellen, Maulbeeren und Nektarinen am Straßenrand pflücken konnten.

Hier gab es sollte viele leckere Aprikosen zu ernten
Und schöne Landschaft gab es natürlich auch
Dieser Fluss Xanthos trennt die Region Muğla von der Region Antalya – Antalya, wir kommen!
Zum Glück gibt es auch eine intakte Brücke
A propos Xanthos: schau mal Mama, wir haben uns diese alten aufeinander gestapelten Steine in Xanthos angeschaut!

Ansonsten war es vor allem heiß und wir erfreuten uns wieder an Pausen im Schatten…. Am Nachmittag kamen wir in einer Gewächshausregion an. Es war ein bisschen wie das Almería der Türkei, aber die Gewächshäuser sind hier zwischen die Häuser gebaut, also man sieht noch die richtige Dorfstruktur mit Wohnhäusern, Läden, Autowerkstätten, Bäumen (!) und Co und die Gewächshäuser sind eben dazwischen.

Der erste Blick auf eine Menge Gewächshäuser
In vielen von ihnen waren die ersten Tomatenpflanzen schon geräumt…

Wir fuhren in Richtung Mittelmeer. Dort gibt es einen der wenigen Sandstrände mit Dünen in der Türkei und dort legt eine große Meeresschildkrötenart gerne ihre Eier. Die kleinen Schildis laufen dann zum Licht, nämlich das Mondlicht, das sich im Meer spiegelt. Im letzten Dorf vor dem Strand, das sich auch Patara nennt, gibt es natürlich viele Souvenirläden, Restaurants, Bars, Hotels und Campingplätze. Auf einem dieser Campingplätze stellten wir unser Zelt auf, 20 Meter entfernt vom nächsten Gewächshaus, und fuhren abends noch zum Sonnenuntergang an den Strand.

Diese junge Katze war unsere Nachbarin in Patara auf dem Campingplatz

Am Morgen des 16. Juni packten wir schnell unser Zelt zusammen, warteten dann den ersten Regenschauer während des Frühstücks ab und fuhren dann weiter am Mittelmeer entlang.

Dieser Hund rannte etwa einen Kilometer mit uns mit, einfach, um uns zu begleiten

Der eine Anstieg auf 200 Meter war ziemlich anstrengend bei mal wieder über 30 Grad in der Sonne.

Das ist die Belohnung fürs Hochradeln

Karins Tacho sagt zwar eine Temperatur an, aber da er schwarz ist und ziemlich oft voll in der Sonne, glauben wir ihm nicht, wenn er viel zu oft über 40 Grad anzeigt. Und er spürt den Fahrtwind ja nicht so schön wie wir. Nach dem Anstieg ging es zwar vor allem bergab, jedoch hatten wir starken Seiten- und Gegenwind, der oft wechselte und wir das bergabfahren nicht nur genießen konnten. Ein reisender Motorradfahrer, den wir später trafen, meinte auch, dass er sehr aufpassen musste wegen des Windes heute. Die Strecke war aber sehr schön entlang der Klippen.

Immer weiter an der Küste entlang
Schon schön hier!

Nachmittags kamen wir in Kaş an, wo wir uns einen Campingplatz suchten und einfach mal Zeit im Schatten genossen 🙂

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