(31) Tschüss Mittelmeer, hallo Taurusgebirge!

Der Tag begann mit einem umfangreichen Frühstück im Hotel. Als dann alles gepackt war und wir die Räder wieder beladen wollten, bemerkten wir unseren ersten platten Reifen 😦 Den haben wir dann schnell geflickt, leider konnten wir die Ursache nicht finden. Es ging los in Richtung Norden, mit dem Ziel in den kommenden drei Tagen über das Taurusgebirge zu fahren.

Vorne sieht man Bananenpalmen und im Hintergrund die ersten Berge

Langsam ging es die ersten Ausläufer hoch und leider auch immer wieder runter. Das Doofe bei den Bergen ist ja, dass es nicht ein Pass ist, über den man drüber muss, nein es ist mindestens ein Pass und noch einige Ausläufer. Wir hatten trotz der starken Sonne Glück und kamen immer wieder an Stationen mit gekühltem Wasser, das man sich einfach abfüllen kann, vorbei. Es ist fast zu kalt zum direkt Trinken, aber in der Flasche hat es nach weniger als 5 Minuten die richtige Temperatur. Bei einer der Stationen waren noch ein kleiner Laden und ein Stand mit Obst und selbstverständlich noch Tee.

So wird auf der Straße Werbung für eine Teepause gemacht

Dort wurden wir vom Besitzer auf Tee eingeladen und genossen die Pause im Schatten. Wir merkten schon da, dass wir aus der Touristengegend herauskommen, die Preise sinken und die Menschen trinken wieder Tee mit uns 🙂 Als wir alle saßen, wackelte der Gemüsestand etwas und eine Wassermelone fiel uns entgegen, dabei platzte sie auf und wir bekamen sie geschenkt, so ein glücklicher Zufall. Wir fuhren weiter und nach kurzer Zeit wurde der Reifen wieder platt – so ein Mist! Aber okay, wir fanden einen schattigen Platz an einer Quelle, wo wir es uns gemütlich machten, die Melone aßen und den Schlauch reparierten. Dann ging es auch entgültig ins Gebirge.

Auf in die Berge!

Wir wollten auf ca. 400 bis 500 Höhenmetern nach einem Zeltplatz suchen, denn das Sattelitenbild sah in der Gegend vielversprechend aus. Es ging für uns noch ca. 2 Stunden den Berg hinauf, wir sahen die erste verfallene Karawanserei und hatten zwischendurch sogar mal Serpentinen. Zum Glück hatte die Straße selten eine Steigung von über 10 Prozent. Auf 500 Metern angekommen, fanden wir in der Nähe der Straße wirklich einen flachen Platz für unser Zelt, und entschlossen uns, für die Nacht dort zu bleiben.

Die Sonne strahlt noch die letzten Berge an, bevor sie untergeht

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