
Karachi liegt in der Region Belutschistan in Pakistan. Die wird von manchen Seiten als „nicht sicher“ angesehen, daher darf man nicht alleine da durch radeln. Man wird entweder von der Polizei mit dem Auto von Polizeistation zu Polizeistation begleitet und “ weitergereicht“, oder direkt mit den Fahrrädern auf das Polizeiauto geladen und so eskortiert. Wir hatten gar keine Lust auf den Stress mit der Polizeieskorte, darum fuhren wir auch die Strecke von Karachi im Süden des Landes nach Lahore, der Stadt, die ca. 25 Kilometer vom einzigen Überland-Grenzübergang zwischen Pakistan und Indien entfernt ist und wo man frei radeln darf, mit dem Bus.


Der Bus sollte 16 Stunden fahren, wir deckten uns also mit Proviant ein und die Fahrt durch den lauten, chaotischen Verkehr Pakistans konnte beginnen.



Es gab immer wieder Pausen, eine war nachts um 2 Uhr, und während der Bus tankte, gab es „free lunch“ in einer Kantine. Wir trauten uns aber mit unseren noch nicht ganz normalen Mägen nicht, das Gericht aus Reis mit Linsen zu essen. Nach 16 Stunden waren wir noch lange nicht am Ziel, aber nach 23 Stunden Fahrt kamen wir dann endlich am Busbahnhof in Lahore an und bauten erstmal wieder unsere Fahrräder zusammen. Immer noch zu viert mit Mila und Tobias fuhren wir dann durch den immer noch lauten chaotischen Linksverkehr zum Hostel, wo wir das Gepäck in den 2. Stock ins Hostel mit Dachterrasse trugen.

Im Hostel gab es auch eine kleine Küche, wo wir Ratatouille mit Kartoffelbrei kochen konnten. In Pakistan ist Feuerwerk dieses Jahr wegen des Krieges verboten, daher machten wir uns nicht auf die Suche danach, sondern schauten uns von der Dachterrasse das bunte Treiben auf der Straße an und sahen doch das eine oder andere Feuerwerk.

Wir wünschen ein frohes, glückliches, ereignisreiches und tolles neues Jahr 2024!

Hinterlasse einen Kommentar