(92) Wilde Tiere

Am Freitagmorgen gab es also Müsli mit Tee/Kaffee für uns und dann ging es mit Baba, unserem Guide, zu Fuß, mit Stöcken und Fernglas los in den Bardiya Nationalpark.

Bei einer Walking-Tour geht man vor allem zu Aussichtsplätzen, wo man sitzt und wartet und hofft, dass man tolle Tiere sieht
Dieser Kollege sprang an der Lodge vorbei
Schon gleich am Anfang sahen wir diesen schönen Eisvogel am Fluss sitzen
Das Highlight war bestimmt dieses Panzernashorn, oder Rhino 🦏, das hier zum Fluss stiefelt
Vom grünen Turm konnten wir diese gepunkteten Rehe beobachten
Und auf dem Rückweg sahen wir noch diesen schönen Rehbock…
… und daneben krächzte der Pfau und schlug sein Rad

Um 18 Uhr waren wir wieder zurück in der Logde, ziemlich verschwitzt, müde und hungrig, aber froh über diesen total abwechslungsreichen Tag.




Am Samstagmorgen, als wir dabei waren, alles einzupacken, kam eine Affenbande an unserem Häuschen vorbei. Wir packten unsere Sachen schnell ins Zimmer. Nur einen eingepackten Kuchen hatten wir nicht gesehen, ein Affe aber schon und schwupps war der Affe mit dem Kuchen weg. Es ist schon faszinierend, wie schlau die Affen sind und wie gut sie mit ihren Händen und Füßen umgehen können. So hatten wir eine extra- Vorstellung: Affe isst Kuchen quasi direkt vor uns 😉

Da rennt er weg
Er riss die Tüte gekonnt auf und genoss sein Frühstück

Als wir dann unsere Sachen eingepackt und aufgeladen hatten, fuhren wir frisch erholt weiter, heute ging es nur über geteerte Straßen.

Neben dem letzten Haus vor dem Wald saß dieser Eisvogel

Es ging teilweise noch an Dörfern und Feldern vorbei.

Diese Menschen haben Raps oder ähnliches mit einer Sichel geerntet und tragen nun die Ernte nach Hause

Dann ging es vor allem durch Wald, der zum Nationalpark gehört. Deshalb sahen wir immer wieder Schilder, die vor wilden Tieren wie Tigern, Rehen und Elefanten warnten, wir sahen ein paar Affen am Straßenrand sitzen.

Das Schild ist halt nicht waagerecht…

Abends fanden wir mal wieder ein Hotel mit Restaurant, wo wir hungrig Momos und einen „nepalesischen Teller“ mit gratis Nachschlag aßen.

Am 31.3.23 sind wir in Schelklingen bei Sonnenschein im Frühling auf unsere Radtour gestartet, also sind wir heute, am 31.3.24 ein Jahr unterwegs! Hier starteten wir bei 28 Grad mit viel Sonne und freuten uns auf den Fahrtwind! Vom christlichen Ostern haben wir hier nichts mitbekommen, nicht mal ein Ei haben wir heute verspeist…

Los durch den Wald

Unsere Straße führte uns weiter durch schönen, fast kühlen Wald und immer wieder durch Dörfer und an Feldern vorbei. Hier wachsen vor allem Weizen, Zuckermais, Linsen und Gemüse.

Hin und wieder sehen wir die Gebetsflaggen flattern
Immer wieder sehen wir Kühe, Büffel, Ziegen, Enten  und Hühner

Abends kamen wir in einem Minidorf an, in dem es genau einen Raum in dem einen Hotel mit 3,5 Schlafplätzen in Betten mit Badezimmer im Flur gab. Das nahmen wir natürlich, wir beide können uns ja ein Bettchen teilen. Auch hier futterten wir uns noch mit „Khana“ (Essen) voll.

Am Montag, den ersten April fuhren wir weiter und weiter, denn wir wollten/sollten am Nachmittag noch ein paar Höhenmeter machen.

Hier ging es morgens los aus unserer 👑-Logde
Vorbei an tiefgründigen Böden mit schönen Formationen

Nach 70 Kilometern machten wir eine kalte-Getränke-Pause, bevor es 170 Meter rauf und wieder runter ging, was der erste ernstere Hügel seit Langem für uns alle war.

Beim Runterfahren war die Straße leider teilweise kaputt und staubig, aber trotzdem war es schön dort

Abends waren wir schon aufs Zelten eingerichtet, aber an einem Ort, den wir uns ausgeguckt hatten, waren viele nervige kleine Fliegen und in vier Kilometern kam schon das nächste Hotel, also fuhren wir dahin. Das Highway Hotel direkt am Highway machte seinem Namen alle Ehre, wir hörten die Nacht über immer wieder Hupen und Gerappel von allen möglichen Fahrzeugen auf dem Highway.

Am Dienstag, den zweiten April starteten wir den Tag mit einem schönen Frühstück auf dem Dach des Hotels. Wir sahen heute viele Weizenfelder und auch mindestens drei Mähdrescher in Aktion. Außerdem auch viele Menschen, die auf den Feldern von Hand etwas ernteten und dann mit dem Fahrrad oder auf dem Kopf transportierten.

Hier sehen wir viele kleine Felder
Von diesen Schildern haben wir heute mehrere gesehen, aber nicht verstanden…

Mittagspause machten wir neben Buddhas Geburtsstätte. Dann fuhren wir noch einige Kilometer durch die Sonne und nachmittags kamen wir in Siddarthanagar an, auch eine Grenzstadt zu Indien hier. Hier gibt es viele Hotels, Bars und Casinos. Wir wollen zwei Nächte hier bleiben, um unsere Hintern vom Radfahren zu erholen und den blog hier zu aktualisieren.

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