Am Freitagmorgen gab es also Müsli mit Tee/Kaffee für uns und dann ging es mit Baba, unserem Guide, zu Fuß, mit Stöcken und Fernglas los in den Bardiya Nationalpark.







Um 18 Uhr waren wir wieder zurück in der Logde, ziemlich verschwitzt, müde und hungrig, aber froh über diesen total abwechslungsreichen Tag.
Am Samstagmorgen, als wir dabei waren, alles einzupacken, kam eine Affenbande an unserem Häuschen vorbei. Wir packten unsere Sachen schnell ins Zimmer. Nur einen eingepackten Kuchen hatten wir nicht gesehen, ein Affe aber schon und schwupps war der Affe mit dem Kuchen weg. Es ist schon faszinierend, wie schlau die Affen sind und wie gut sie mit ihren Händen und Füßen umgehen können. So hatten wir eine extra- Vorstellung: Affe isst Kuchen quasi direkt vor uns 😉


Als wir dann unsere Sachen eingepackt und aufgeladen hatten, fuhren wir frisch erholt weiter, heute ging es nur über geteerte Straßen.

Es ging teilweise noch an Dörfern und Feldern vorbei.

Dann ging es vor allem durch Wald, der zum Nationalpark gehört. Deshalb sahen wir immer wieder Schilder, die vor wilden Tieren wie Tigern, Rehen und Elefanten warnten, wir sahen ein paar Affen am Straßenrand sitzen.

Abends fanden wir mal wieder ein Hotel mit Restaurant, wo wir hungrig Momos und einen „nepalesischen Teller“ mit gratis Nachschlag aßen.
Am 31.3.23 sind wir in Schelklingen bei Sonnenschein im Frühling auf unsere Radtour gestartet, also sind wir heute, am 31.3.24 ein Jahr unterwegs! Hier starteten wir bei 28 Grad mit viel Sonne und freuten uns auf den Fahrtwind! Vom christlichen Ostern haben wir hier nichts mitbekommen, nicht mal ein Ei haben wir heute verspeist…

Unsere Straße führte uns weiter durch schönen, fast kühlen Wald und immer wieder durch Dörfer und an Feldern vorbei. Hier wachsen vor allem Weizen, Zuckermais, Linsen und Gemüse.


Abends kamen wir in einem Minidorf an, in dem es genau einen Raum in dem einen Hotel mit 3,5 Schlafplätzen in Betten mit Badezimmer im Flur gab. Das nahmen wir natürlich, wir beide können uns ja ein Bettchen teilen. Auch hier futterten wir uns noch mit „Khana“ (Essen) voll.
Am Montag, den ersten April fuhren wir weiter und weiter, denn wir wollten/sollten am Nachmittag noch ein paar Höhenmeter machen.


Nach 70 Kilometern machten wir eine kalte-Getränke-Pause, bevor es 170 Meter rauf und wieder runter ging, was der erste ernstere Hügel seit Langem für uns alle war.

Abends waren wir schon aufs Zelten eingerichtet, aber an einem Ort, den wir uns ausgeguckt hatten, waren viele nervige kleine Fliegen und in vier Kilometern kam schon das nächste Hotel, also fuhren wir dahin. Das Highway Hotel direkt am Highway machte seinem Namen alle Ehre, wir hörten die Nacht über immer wieder Hupen und Gerappel von allen möglichen Fahrzeugen auf dem Highway.
Am Dienstag, den zweiten April starteten wir den Tag mit einem schönen Frühstück auf dem Dach des Hotels. Wir sahen heute viele Weizenfelder und auch mindestens drei Mähdrescher in Aktion. Außerdem auch viele Menschen, die auf den Feldern von Hand etwas ernteten und dann mit dem Fahrrad oder auf dem Kopf transportierten.


Mittagspause machten wir neben Buddhas Geburtsstätte. Dann fuhren wir noch einige Kilometer durch die Sonne und nachmittags kamen wir in Siddarthanagar an, auch eine Grenzstadt zu Indien hier. Hier gibt es viele Hotels, Bars und Casinos. Wir wollen zwei Nächte hier bleiben, um unsere Hintern vom Radfahren zu erholen und den blog hier zu aktualisieren.


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