(8) Endlich Zelten!

Die Nächte nach Tag 18 und 19 durften wir endlich unser Zelt auspacken und drin schlafen 🙂 Wir verließen Bratislava mit einem kleinen Stop beim Supermarkt, und dann folgten wir wieder dem Donauradweg. Dieser stellte sich auf diesem Abschnitt als ziemlich langweilig heraus, da ca. 50 km lang rechts Donauufersumpfgebiet und links Donauüberschwemmungssumpfgebiet war… Und wir haben ca. auf jeder Bank Pause gemacht, die wir gesehen haben, da waren nur ca. alle 20 km eine… Und auf einer dieser Bänke haben wir Johannes (Name aus Datenschutzgründen geändert) aus Köln kennengelernt, der mit seinem Fahrrad von Prag in Richtung Budapest und noch weiter unterwegs ist. Zum Glück haben wir ihn getroffen und konnten so noch abends zusammen beim Kochen und Essen quatschen. Als die Sonne unterging, hieß es: Zähneputzen und ab ins Zelt bei ca. 8 Grad. Die Nacht war super angenehm, man hörte ab und zu in der Ferne Fasane und andere Tiere, die wir nicht zuordnen konnten. Um 8 Uhr morgens wurden wir wach und hörten dann leichten Regen auf unser Zelt prasseln… Wir blieben noch kurz liegen, nutzten dann aber die kurze Regenpause, um unser Zelt (leider noch nass) zusammenzupacken und alles auf die Räder zu packen. Kaum hatten wir alles aufgepackt, fing es schon wieder an zu regnen.

Knapp 3 km nach unserem Schlafplatz gab es wieder eine kleine Hütte mit Tischen und Bänken, wo wir erstmal Tee und Brot mit Käse, Honig und Aufstrich frühstückten. Und dann radelten wir im Regen weiter, die Landschaft links und rechts vom Radweg wurde nicht wirklich spannender… Um die Mittagszeit kamen wir in Komarno an und nutzten die Gelegenheit, um im Kaufland einzukaufen. Fast hätte Karin dort „schwäbische Spätzle“ gekauft 😀 Danach fuhren wir weiter an der Donau, wir sahen eine dunkle Wolke, die scheinbar links von uns herzog. Aber wir dachten, dass wir es bestimmt früh genug merken würden, wenn der Regen zu uns käme. Naja, plötzlich war er doch bei uns und wir waren teilweise nass, bis wir unsere Regenklamotten angezogen hatten. Es regnete noch ein Weilchen weiter.

So radelten wir weiter, bis wir abends keine Lust mehr hatten und hofften, nicht in noch mehr Regen zu geraten. Der Regen war vorbei, also suchten wir einen schönen Ort für uns mit unserem Zelt, kochten auf unserem Campingkocher Couscous mit Tomatensoße und Schafskäse und legten uns bald schon schlafen. Irgendwo zwischendrin haben wir auch die ersten 1000 km erradelt! Wir haben es aber erst 10 km danach gemerkt, es gab dann doch Wichtigeres im Regen.

Die letzten Spuren der vergangenen halben Stunde
Zelten ist noch schöner wenn es Snacks gibt

3 Antworten zu „(8) Endlich Zelten!“

  1. Avatar von Jakob aka Johannes
    Jakob aka Johannes

    Hey ihr beiden!
    Schön von euch zu lesen, war ein sehr entspannter Abend & Nacht in eurer Gemeinschaft – hat mich sehr gefreut! Ich bin vorhin nach Serbien eingereist und steuere auf das Eiserene Tor zu.
    Liebe Grüße und ganz viel Freude wünsche ich euch aus Sombor.
    Jakob 🙂 (hier Johannes)

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  2. Hallo ihr bieden,

    schön, von euch zu lesen und eure Bilder zu sehen! Wir genießen noch sehr oft eure leckere Marmeladen. Erdbeer-rhabarber, maroni, Zucchinichutney, yumm.
    Hier geht die Saison fast los und wir haben neue Fenster bekommen. Das ist das aufregendste was in den letzten Monaten passiert ist (zu mindest von den Sachen die ich online posten werde (-;).

    Viele liebe Grüße
    Fleur

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    1. Avatar von fahrradfahrenfetzt
      fahrradfahrenfetzt

      Hallo Fleur,
      jaaa, die Gemüsebausaison geht los! Wir beobachten hier weiter die Landwirt*innen beim Ackern.
      Und hier ist leider das ganze Obst an den Bäumen noch lange nicht reif, wir haben so Lust auf Obst (auch ohne Marmelade 😉 )

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